Jena im zweiten Weltkrieg

Die Kaserne auf der Ammerbacher Platte 2006

Ein Blick auf die Entstehungsgeschichte der Lichtenhainer Kaserne trägt damit nicht nur zum Verständnis eines prägenden Abschnitts der jüngeren Stadtgeschichte bei. Jenseits des lokalen Bezugsrahmens nimmt hier zudem ein Vorgang Kontur an, dem ein besonderer Stellenwert in der Militärgeschichte des 20. Jahrhunderts zukommt: die Ausweitung des Krieges auf den Luftraum.

Aufbauend auf den Erfahrungen des ersten Weltkrieges werden ab 1932 von der Reichswehr pläne für den Reichs- und Feldschutz erarbeitet.

Seit 1934 waren die deutschen Städte in Luftschutzorte I., II. und III. Ordnung unterteilt. Grundlage dieser Einteilung war die Aufrechterhalung der Rüstungsproduktion. Unter den 61 Städten, die es bis 1940 in die Liste der höchsten Kategorie schafften war als einzige Stadt im Luftschutzgau Thüringen Jena.

Im Rahmen der Luftschutzmaßnahmen entstehen in Jena 9 Bunker und mehrere Schutzbauten.

Blick aus der Semmelweisstr. auf die Frauenklinik und den Hochbunker
Hochbunker im Uni-Klinikum Bachstraße (Radiologie)
Hochbunker Wenigenjena
Magdelstieg

Die Bauten am Saalbahnhof, hinter der Stadtkirche, Knebelstraße werden ab 1950 gesprengt und rückgebaut.

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Datum der letzten Änderung: Jena, den: 09.05. 2018