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Buttersäureester

Buttersäureester (oben) und Isobuttersäureester (unten). R ist ein Organyl-Rest (Alkyl-Rest, Alkenyl-Rest, Aryl-Rest, Arylalkyl-Rest etc.).

Die Buttersäureester (auch Butansäureester; ferner auch Butyrate oder Butanoate) zeichnen sich – im Gegensatz zu ihrer Stammverbindung Buttersäure – durch ihre wohlriechenden fruchtartigen Geruchsnoten aus. Sie zählen zu den Carbonsäureestern. Ihre Isomeren sind die Isobuttersäureester.

Herstellung

Ihre Herstellung erfolgt:

Vorkommen und Eigenschaften

Typisches Triglycerid im Fettanteil von Butter
* mit dem blau markierten gesättigten Fettsäurerest der Palmitinsäure,
* dem grün markierten einfach ungesättigten Fettsäurerest der Ölsäure
* sowie dem rot markierten Rest der Buttersäure.
Im Zentrum ist das dreifach acylierte Glycerin (schwarz markiert) erkennbar.

Butter enthält Triglyceride (Ester des dreiwertigen Alkohols Glycerin mit Fettsäuren, darunter der Buttersäure). Wenn Butter verdirbt, entsteht u. a. Buttersäure, deren unangenehmer Geruch typisch für ranzige Butter ist.

Die niedermolekularen Buttersäureester sind farblose, flüchtige, brennbare Substanzen, die in Wasser unlöslich, aber mit organischen Lösungsmitteln mischbar sind.

Die einzelnen Ester können hinsichtlich ihrer Geruchsnote bestimmten Früchten zugeordnet werden:

Buttersäureester kommen beispielsweise in folgenden Früchten vor:

Verwendung

Es ergeben sich vielfältige Anwendungen für diese Verbindungen als Duft- und Aromastoffe. Teilweise werden Buttersäureester auch als Lösungsmittel verwendet.

Literatur

Einzelnachweise

  1. George A. Burdock: Fenaroli's Handbook of Flavor Ingredients. CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3787-0 , S. 094 ( Extern eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Eintrag zu Extern Ethylbutyrat in der GESTIS-Stoffdatenbank des Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, abgerufen am 18. April 2026. (JavaScript erforderlich)
  3. George A. Burdock: Fenaroli's Handbook of Flavor Ingredients. CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3787-0, S. 1536 ( Extern eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
  4. Extern Butylbutanoat. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 18. April 2026.
  5. Richard J. Lewis: Food Additives Handbook. Springer, 1989, ISBN 0-442-20508-2, S. 100 ( Extern eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
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Basierend auf einem Artikel in: Extern Wikipedia.de
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Datum der letzten Änderung: Jena, den: 18.04. 2026