Dichromsäure
| Sicherheitshinweise | |||||||||
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| Zulassungsverfahren unter REACH | besonders besorgniserregend: krebserzeugend (CMR)[3]; zulassungspflichtig[4] | ||||||||
| MAK | Schweiz: 5 μg·m−3 (berechnet als Chrom)[5] | ||||||||
Dichromsäure ist eine starke zweiprotonige Säure mit der Summenformel H2Cr2O7. Sie ist stärker sauer als Chromsäure. Der pKs1-Wert liegt im negativen Bereich, der pKs2-Wert (HCr2O7−) ist 0,07.[6] Sie ist wie Chromsäure auch nur in verdünnter Lösung existent und in reiner Form unbekannt.
| Strukturformel | ||
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| Allgemeines | ||
| Name | Dichromsäure | |
| Summenformel | H2Cr2O7 | |
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||
| CAS-Nummer | | |
| EG-Nummer | 236-881-5 | |
| ECHA-InfoCard | | |
| PubChem | | |
| Eigenschaften | ||
| Molare Masse | 218,00 g·mol−1 | |
Dichromsäure ist die den Dichromaten (z. B. Kaliumdichromat) zugrunde liegende Säure und besitzt wie diese ein starkes Oxidationspotenzial.
Beide Stoffe werden wegen der Giftigkeit der darin enthaltenen Chrom(VI)-Anions meist gemieden, sind aber bei manchen Versuchen nicht zu vermeiden bzw. zu ersetzen. Von einer Benutzung insbesondere durch Laien ist abzuraten.
Sicherheitshinweise und gesetzliche Regelungen
Dichromsäure wurde im Dezember 2010 aufgrund seiner Einstufung als krebserzeugend (Carc. 1B) in die Kandidatenliste der besonders besorgniserregenden Stoffe (Substance of very high concern, SVHC) aufgenommen.[3] Im April 2013 wurde Dichromsäure danach in das Verzeichnis der zulassungspflichtigen Stoffe mit dem Ablauftermin für die Verwendung in der EU zum 21. September 2017 aufgenommen.[4][7] Als Chrom(VI)-Verbindung unterliegt Dichromsäure außerdem den Beschränkungen im Anhang XVII, Nummer 47 und 72 der REACH-Verordnung (in Deutschland umgesetzt durch die Chemikalien-Verbotsverordnung).[8]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Eintrag zu
Chrom(VI)-verbindungen
in der GESTIS-Stoffdatenbank des Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, abgerufen am 27. April 2026. (JavaScript erforderlich)
- ↑ Nicht explizit in Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)
gelistet, fällt aber mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Gruppeneintrag
Chromium (VI) compounds, with the exception of barium chromate and of compounds specified elsewhere in this Annex
in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 27. April 2026.
Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung
erweitern.
- ↑ Hochspringen nach: a b
Eintrag in der
SVHC-Liste der Europäischen Chemikalienagentur, abgerufen am 27. April 2026.
- ↑ Hochspringen nach: a b
Eintrag im
Verzeichnis der zulassungspflichtigen Stoffe der Europäischen Chemikalienagentur, abgerufen am 27. April 2026.
- ↑ Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva):
Grenzwerte –
Aktuelle MAK- und BAT-Werte (Suche nach Chrom(VI)-Verbindungen), abgerufen am 27. April 2026.
- ↑ A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 102. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-017770-1, S. 1568.
- ↑
Verordnung (EU) Nr. 348/2013
- ↑ ECHA:
Liste der beschränkten Stoffe – Anhang XVII der REACH-Verordnung, abgerufen am 5. September 2020.


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Datum der letzten Änderung: Jena, den: 27.04. 2026