Spektralsequenz
Eine Spektralsequenz[1][2] oder Spektralfolge[3] ist ein Grenzwertprozess zur Berechnung von Homologiegruppen im mathematischen Teilgebiet der homologischen Algebra. Nach J. F. Adams sind Spektralsequenzen wie exakte Sequenzen, nur komplizierter. Wie für exakte Sequenzen gelte auch für Spektralsequenzen: Sie bieten keine Erfolgsgarantie, sind aber trotzdem in den Händen der Fachleute häufig ein effektives Werkzeug.[4]
Die Grundidee geht auf eine 1946 von Leray veröffentlichte Forschungsankündigung zur kohomologischen Untersuchung einer Garbe zurück. Bereits 1947 hatte Koszul – mit Hilfe eines Hinweises von Cartan – das Spektralsequenz-Kalkül in der heutigen Form abstrahiert, so dass auch Leray in der vollständigen Version seiner Arbeit Koszuls Formalismus verwendete.[5]
Formale Definition
Definition
Es sei eine abelsche Kategorie, beispielsweise die Kategorie der Moduln über einem Ring, und es sei
eine nicht-negative ganze Zahl. Eine kohomologische Spektralsequenz ist eine Sequenz
von Objekten
mit Endomorphismen
, sodass für jedes
gilt:
,
die Homologie von
bezüglich
Die Isomorphismen werden oft weggelassen und man schreibt
Ein Objekt
wird auch als die r-te Seite oder
der r-te Term bezeichnet, ein Endomorphismus
wird Randoperator oder Differential genannt.
Bigraduierte Spektralsequenz
In der 'Realität' treten Spektralsequenzen meist in der Kategorie der bigraduierten Moduln über einem Ring R auf, das heißt jede Seite ist ein bigraduierter R-Modul
In diesem Fall ist eine kohomologische Spektralsequenz also eine Sequenz
von bigraduierten R-Moduln
und für jeden Modul die direkte Summe von Endomorphismen
vom Bigrad
, sodass für jedes
gilt:
,
.
Die hier verwendete Notation heißt Komplementärgrad. Manche Autoren schreiben stattdessen
, wobei
der totale Grad ist.
In der nicht-graduierten Situation ist
irrelevant, im bigraduierten Fall ist
meist null, eins oder zwei.
Homologische Spektralsequenz
Meist sind die Objekte
Kettenkomplexe, die mit aufsteigender (wie oben) oder absteigender Indizierung auftreten können. Im zweiten Fall erhält man, indem man
durch
und
durch
(Bigrad (-r,r-1)) ersetzt, analog die Definition einer homologische Spektralsequenz.
Spektralsequenz eines Kettenkomplexes
Das grundlegendste Beispiel (im nicht-graduierten Fall) ist die abelsche Kategorie der Kettenkomplexe. Ein Objekt
hat ein natürliches Differential, den
Randoperator
. Für
ist die 0-te Seite
der Komplex selbst. Um das zweite Axiom der
Definition zu erfüllen, muss das nächste Objekt die Homologie des Kettenkomplexes sein,
.
Da das einzige natürliche Differential auf diesem Komplex die Nullabbildung ist, ist
erneut die Homologie des Komplexes usw., das heißt
für alle
und die Sequenz stabilisiert auf der ersten Seite.
Um mehr Informationen aus einer Spektralsequenz zu bekommen, benötigen wir mehr Struktur auf den Objekten.
Visualisierung
Die Definition der Spektralsequenz ist sehr abstrakt, wir wollen die bigraduierte Situation visualisieren. Man kann sich das Objekt
als die r-te Seite eines karierten Buches vorstellen, an jedem Gitterpunkt
ist ein Objekt
Zwischen einigen Objekten gibt es Verbindungslinien,
die Differentiale. Auf die (r+1)-te Seite umzublättern bedeutet, Homologie zu bilden. Das heißt, die (r+1)-te Seite ist ein Subquotient der r-ten Seite. Die Differentiale ändern ihre Richtung bei jedem Umblättern.
Die roten Pfeile demonstrieren eine sogenannte Erster-Quadrant-Spektralsequenz, bei der nur die Objekte im ersten Quadranten nicht-null sind. Der Bild- oder der Urbildbereich aller Differentiale wird mit wachsendem
zum Nullobjekt, siehe Beispiel
unten.
Eigenschaften
Kategorische Eigenschaften
Die kohomologischen Spektralsequenzen bilden eine Kategorie. Ein Morphismus
ist hierbei eine Familie
von Abbildungen
,
die mit den Differentialen und den Isomorphismen aus der Definition vertauschen:
und
.
Im bigraduierten Fall sollen die Abbildungen außerdem die Graduierung respektieren:
Multiplikative Struktur
Die Kohomologiegruppe wird mit dem Cup-Produkt zu einem Ring. Wir wollen daher auch auf der Spektralsequenz
eine multiplikative Struktur definieren. Eine Spektralsequenz heißt multiplikativ oder Spektralring, falls gilt: (i) jede Seite ist eine bigraduierte Algebra, wobei die Differentiale
Antiderivationen von Grad 1 sind, d.h.
(ii) die Multiplikation auf
ist durch diejenige auf
induziert.
Konvergenz
Zykel und Ränder
Es sei eine Spektralsequenz
gegeben. Da sie aus Subquotienten besteht,
induziert sie eine Sequenz von Subobjekten
mit
,
gegeben durch die folgende induktive Relation: setze
,
Sind
und
schon definiert, dann seien
und
die eindeutig bestimmten Objekte mit der Eigenschaft, dass
und
. Wir setzen
und definieren den Grenzterm der Spektralsequenz als
(falls er in der betrachteten Kategorie definiert ist).
Konvergenz
Eine Spektralsequenz konvergiert schwach, falls es ein graduiertes Objekt
gibt mit einer Filtrierung
für jedes
, und für jedes
einen Isomorphismus
; in Symbolen:
.
Wir sagen, sie konvergiert gegen
, falls die Filterung
Hausdorff ist, das heißt
.
In der Praxis bezieht man sich auf den wichtigsten Term der Sequenz, welcher meist der erste oder der zweite ist, und schreibt
oder
.
Weitere Konvergenzbegriffe
Im englischsprachigen Raum liest man die Wendung "a spectral sequence abuts", falls für jedes Tupel
ein
existiert, sodass für alle
gilt
.
Die Seite
ist wieder der Grenzterm. Die Spektralsequenz ist regulär oder degeneriert bei
,
wenn
verschwindet für alle
.
Man sagt die Spektralsequenz kollabiert, falls insbesondere ein
existiert, sodass die
-te Seite auf eine Spalte oder eine Zeile konzentriert ist.
Allgemeine Konstruktionsmethoden
Es gibt viele Methoden, Spektralsequenzen zu konstruieren. Die folgenden sind die drei wichtigsten:
- Die Spektralsequenz eines exakten Paares[6] (Konstruktion von William Massey);
- Die Spektralsequenz eines filtrierten Kettenkomplexes;
- Die Spektralsequenz eines Doppelkomplexes.
Der Doppelkomplex-Zugang ist lediglich ein besonders wichtiger Spezialfall des Filtrierten-Kettenkomplex-Zugangs, und jeder filtrierte Kettenkomplex induziert auf natürliche Weise ein exaktes Paar. Alle bekannten Spektralsequenzen können mithilfe der ersten Methode konstruiert werden.
Exaktes Paar
Wir beginnen wieder mit einer abelschen Kategorie, wie zuvor meist die Kategorie der bigraduierten Moduln über einem Ring. Ein exaktes Paar
ist ein Paar von Objekten
, zusammen mit drei Homomorphismen
,
und
, welche die folgenden Exaktheit-Eigenschaften erfüllen:
- Bild
= Kern
,
- Bild
= Kern
,
- Bild
= Kern
.
Man schreibt kurz .
wird der erste Term
der Spektralsequenz sein. Für die zweite Seite bilden wir das abgeleitete Paar:
die induzierte Abbildung
ist folgendermaßen definiert: jedes
kann geschrieben werden als
für ein
. Setze
als das Bild von
in
.
Es kann leicht nachgerechnet werden, dass das abgeleitete Paar
wiederum ein exaktes Paar
ist[7].
Setze also und
. Die Sequenz
ist eine Spektralsequenz.
Anwendung
- Serre-Spektralsequenz – (Ko-)Homologie einer Faserung
- Atiyah–Hirzebruch-Spektralsequenz – Kohomologie von außergewöhnlicher Kohomologietheorien, z.B. K-Theorie
- Bockstein-Spektralsequenz.
- Spektralsequenz eines filtrierten Kettenkomplexes
Filtrierter Kettenkomplex
Eine weitere wichtige Konstruktion ist die Spektralsequenz für einen filtrierten (Ko-)Kettenkomplex, da ein solcher auf natürliche Weise ein bigraduiertes Objekt induziert. Die Idee ist, die Kohomologie des filtrierten Komplexes mithilfe der Kohomologien der Objekte der Filtrierung zu berechnen.
Sei ein Kokettenkomplex,
von Grad 1, mit einer absteigenden
Filtrierung
,
wobei das Differential mit der Filtrierung kompatibel sei, d.h.
img src="/svg/872a2b8054a034b2e16269496da465858ebaea37.svg" class="text" style="vertical-align: -0.838ex; width:20.005ex; height:3.009ex;" alt="{\textstyle d(F^{p}C^{n})\subset F^{p}C^{n+1}}">,
und zudem sei die Filtrierung erschöpfend und
Hausdorff. Dann gibt es eine Spektralsequenz mit
und
.
Ist die Filtrierung auf
zudem
nach oben und unten beschränkt für jedes i, dann gilt
[8][9], d.h. die Spektralsequenz "abuts" (siehe Konvergenz) gegen den p-ten graduierten Teil der
ten Kohomologie.
Konstruktion
Um für die 0-te Seite der Spektralsequenz ein bigraduiertes Objekt zu konstruieren, betrachten wir das assoziierte graduierte Objekt:
mit
wobei ein natürliches bigraduiertes Differential
auf
induziert[10].
Für die nächste Seite
nehmen wir nun die Homologie von
bezüglich
:
Die Filtrierung auf dem Kettenkomplex induziert eine Filtrierung auf der Homologie und wir können die assoziierte graduierte Kohomologie definieren:
mit
Hat nun die Filtrierung nur Länge 1, dann ist
(also die Homologie des assoziierten graduierten Objektes) isomorph zur assoziierten graduierten Kohomologie
[11].
Im Allgemeinen machen wir dabei aber einen Fehler, da das Differential Elemente in der Filtrierung nach oben schiebt. Wir fahren daher mit der Approximation fort und definieren:
Beachte, dass auch
und
auf diese Weise geschrieben werden können. Das Differential
auf der r-ten Seite
ist dabei jeweils durch das ursprüngliche Differential
induziert.
Es kann nun nachgerechnet werden, dass die entsprechende Homologie isomorph zu
ist[12], das heißt
ist eine Spektralsequenz.
Anwendung
- Konstruktion von gemischten Hodge Strukturen
- Hodge-de Rham-Spektralsequenz
- Spektralsequenz eines Doppelkomplexes
Doppelkomplex
Eine weitere Konstruktion ist die Spektralsequenz eines Doppelkomplexes
, bestehend aus einem bigraduierten Objekt
mit zwei Differentialen
und
, also
.
Die Differentiale sollen zudem antikommutieren,, d.h.
. Der assoziierte einfache Komplex
ist definiert durch
mit
Wir wollen
und
vergleichen, indem wir nun zwei Filtrierungen betrachten:
und
.
Dann existieren zwei Spektralsequenzen mit
und
wobei gilt und
[13].
Beispiele
Erster-Quadrant-Spektralsequenz
Betrachten wir eine Spektralsequenz, bei der
verschwindet für alle
kleiner als ein
und für alle
kleiner als ein
. Für
sprechen wir von einer Erster-Quadrant-Spektralsequenz. Bei dieser Sequenz gilt
für alle
, wenn
und
(im Englischen würde man also sagen, 'the spectral sequence abuts', siehe Konvergenz). Beachte hierfür, dass entweder das Bild oder das Urbild der Randoperatoren in den genannten Fällen null ist.
Die Spektralsequenz muss allerdings nicht degenerieren, da nicht alle Differentiale gleichzeitig null sein müssen. Bildlich gesprochen stabilisiert sich die Spektralsequenz in einem wachsenden Viereck. Ähnlich funktionieren auch die Fälle für
.
Fünfterm exakte Sequenz
Sei eine bigraduierte Erster-Quadrant-Spektralsequenz. Dann
ist die Sequenz
exakt. Sie wird Fünfterm exakte Sequenz genannt.
Leray-Serre-Spektralsequenz
Sei eine
Serre-Faserung mit einfach zusammenhängendem Basisraum
. Durch Weiterentwicklung von Lerays ursprünglichem
Ansatz[14] gewann Serre eine Spektralsequenz
.[15] Serre benutzte seine Spektralsequenz, um die Homologie von Schleifenräumen zu studieren.
Die Gysin-Sequenz folgt unmittelbar aus dieser Spektralsequenz.[16]
Grothendieck-Spektralsequenz
Grothendieck entdeckte eine Spektralsequenz, die die abgeleiteten Funktoren einer Verknüpfung von zwei Funktoren berechnet. Seien
und
zwei linksexakte Funktoren zwischen abelschen Kategorien, wobei
und
genügend viele injektive Objekte haben. Es gelte außerdem: Ist
ein injektives Objekt von
, dann ist
ein
-azyklisches Objekt von
. Dann gibt es eine Spektralfolge
für jedes Objekt
von
.[17][18]
Die entsprechende Aussage für linksabgeleitete Funktoren gilt ebenfalls.[18][19]
Lyndon-Hochschild-Serre-Spektralsequenz
Diese Spektralsequenz in der Gruppenkohomologie wurde von 1953 von Hochschild und Serre entdeckt, nach Vorarbeiten von Lyndon. Sie kann als Anwendungsbeispiel der Grothendieck-Spektralsequenz hergeleitet werden. Sei
eine Gruppe mit Normalteiler
, und sei
ein
-Modul. Dann gibt es eine Spektralfolge
.[20][21]
Atiyah-Hirzebruch-Spektralsequenz
Sei eine
verallgemeinerte Kohomologietheorie und
ein CW-Komplex. Dann gibt es eine bedingt konvergierende Spektralsequenz
, wobei mit
der
topologische Raum gemeint ist, der aus genau einem Punkt
besteht.[22][23]
Atiyah und Hirzebruch
verwendeten diese Spektralsequenz im Fall der K-Theorie einer verallgemeinerten
Kohomologietheorie.[24] Maunder benutzte
Postnikow-Systeme, um eine Alternativkonstruktion der Atiyah-Hirzebruch-Spektralsequenz zu geben, die eine bessere Beschreibung der
Differentiale ermöglicht.[25][26]
Weitere wichtige Spektralsequenzen
Topologie und Geometrie
- Atiyah–Hirzebruch-Spektralsequenz einer verallgemeinerte Kohomologietheorie
- Bar-Spektralsequenz für die Homologie des klassifizierenden Raumes einer Gruppe.
- Die Bockstein-Spektralsequenz verknüpft die Homologie mit mod p Koeffizienten und die Homologie mod p.
- Die Cartan-Leray-Spektralsequenz konvergiert gegen die Homologie eines Quotientenraumes.
- Eilenberg-Moore-Spektralsequenz[27] für die singuläre Kohomologie des Pullbacks einer Faserung
Homotopietheorie
- Adams-Spektralsequenz[28] in Stabile Homotopietheorie
- Adams-Novikov-Spektralsequenz, eine Verallgemeinerung zur verallgemeinerte Kohomologietheorie.
- Die Barratt-Spektralsequenz konvergiert gegen die Homotopie des Initialraumes einer Kofibration.
- Die Bousfield-Kan-Spektralsequenz konvergiert gegen den Homotopie-Kolimes eines Funktors.
- Chromatische Spektralsequenz zur Berechnung des Initialterms der Adam-Novikov Spektralsequenz.
- Cobar-Spektralsequenz
- Die EHP-Spektralsequenz konvergiert gegen die stabile Homotopygruppe der Sphere
- Die Federer-Spektralsequenz konvergiert gegen die Homotopygruppe eines Funktionenraums.
- Homotopie Fixpunkt Spektralsequenz
- Hurewicz-Spektralsequenz zur Berechnung der Homologie eines Raumes ausgehend von seiner Homotopie.
- Die Miller-Spektralsequenz konvergiert gegen die mod p-stabile Homologie eines Raumes.
- Milnor-Spektralsequenz ist ein anderer Name für die Bar-Spektralsequenz.
- Moore-Spektralsequenz ist ein anderer Name für die Bar-Spektralsequenz.
- Quillen-Spektralsequenz zur Berechnung der Homotopie einer Simplizialgruppe.
- Rothenberg-Steenrod-Spektralsequenz ist ein anderer Name für Bar Spektralsequenz.
- van Kampen-Spektralsequenz zur Berechnung der Homotopie eines Wedges eines Raumes.
Algebra
- Čech-to-abgeleiteter Funktor-Spektralsequenz von Čech-Kohomologie to Garbenkohomologie.
- Veränderung von Rongen-Spektralsequenz zur Berechnung von Tor- und Ext-Gruppen von Moduln.
- Die Connes-Spektralsequenz konvergiert gegen die zyklische Homologie einer Algebra.
- Gersten–Witt-Spektralsequenz
- Green's-Spektralsequenz für Koszul Kohomologie
- Hyperhomologie-Spektralsequenz zur Berechnung von Hyperhomologie.
- Künneth-Spektralsequenz zur Berechnung der Homologie eines Tensorproduktes von Differentialalgebras.
- Die Leray-Spektralsequenz gegen Garbenkohomologie
- Lokal-zo-global Ext-Spektralsequenz
- Lyndon-Hochschild-Serre-Spektralsequenz in Gruppenhomologie
- May-Spektralsequenz von Tor- und Ext-Gruppen einer Algebra
- Universeller-Koeffizienten-Spektralsequenz
- Die van Est-Spektralsequenz konvergiert gegen relative Lie-Algebren-Kohomologie.
Komplexe und algebraische Geometrie
- Arnold's Spektralsequenz in singulärer Theorie.
- Bloch–Lichtenbaum-Spektralsequenz konvergiert gegen die algebraische K-Theorie eines Körpers.
- Die Frölicher-Spektralsequenz beginnt bei der Dolbeault-Kohomologie und konvergiert gegen die algebraische de Rham Kohomologie einer Varietät.
- Die Hodge–de Rham-Spektralsequenz konvergiert gegen die algebraische de Rham Kohomologie einer Varietät.
- Motivik-zu-K-Theorie-Spektralsequenz
Literatur
- John McCleary: A User's Guide to Spectral Sequences (= Cambridge studies in advanced mathematics. Nr. 58). 2. Auflage. Cambridge University Press, 2001, ISBN 0-521-56759-9.
- Charles A. Weibel: An introduction to homological algebra (= Cambridge studies in advanced mathematics. Nr. 38). Cambridge University Press, 1994, ISBN 0-521-43500-5, Kap. 5.
- Henri Cartan, Samuel Eilenberg: Homological Algebra (= Princeton Mathematical Series. Nr. 19).
Princeton University Press, 1956, LCCN
53-010148, Kap. XV, XVI. - Tilman Bauer: Homologische Algebra und Gruppenkohomologie. Vorlesungsskript Wintersemester 2004/05. Universität Münster,18. Juni 2008, abgerufen am 3. September 2014 (überarbeitete Fassung).
- Serge Lang: Graduate Texts in Mathematics. Springer Verlag, 2002.
- J. Michael Boardman: Homotopy Invariant Algebraic Structures: A Conference in Honor of J. Michael Boardman: AMS Special Session on Homotopy Theory, January 7-10, 1998. 1999.
- Allen Hatcher: Spectral Sequences, Kapitel 5. (
cornell.edu
[PDF]).
Weblinks
-
spectral sequence. Abgerufen am 22. September 2026. ncatlab.org -
multiplicative spectral sequence. Abgerufen am 22. September 2026. ncatlab.org -
Spektralfolgen. Abgerufen am 22. September 2026. Uni Bielefeld
Einzelnachweise
- ↑ Klaus Lamotke: Semisimpliziale algebraische Topologie (= Die Grundlehren der mathematischen Wissenschaften. Nr. 147).
Springer-Verlag, Berlin 1968, ISBN 978-3-662-12989-0, Überschrift des VI. Kapitels,
doi:
10.1007/978-3-662-12988-3. - ↑ Andreas Dress: Zur Spectralseqenz einer Faserung. In: Inventiones Mathematicae. Band 3, Nr. 2, 1967, S. 172–178,
doi:
10.1007/BF01389743. - ↑ Volker Puppe: Über Konvergenz von Spektralfolgen in der stabilen Homotopietheorie. In: manuscripta mathematica. Band 6 Nr. 4, 1972,
ISSN
0025-2611, S. 327–358,
doi:
10.1007/BF01303687. - ↑ J. F. Adams: Algebraic Topology. a student's guide (= London Mathematical Society Lecture Note Series. Nr. 4). Cambridge University Press, 1972, ISBN 0-521-08076-2, S. 13: „A spectral sequence is … like an exact sequence, but more complicated. … Like an exact sequence, it does not provide a guarantee that one can carry out any required calculation effectively, but the experts succeed with it more often than not.“
- ↑ Jean Dieudonné: A history of algebraic and differential topology, 1900–1960
(= Modern Birkhäuser Classics). Nachdruck der 1989 Auflage. Birkhäuser, Boston 2009, ISBN 978-0-8176-4906-7, S. 132–141,
doi:
10.1007/978-0-8176-4907-4. - ↑ Engl.: exact couple; für den deutschen Begriff, siehe S. 75 in Tilman Bauer: Homologische Algebra und Gruppenkohomologie. Vorlesungsskript Wintersemester 2004/05. Universität Münster, 18.Juni 2008.
- ↑ Allen Hatcher: Spectral Sequences, Kapitel 5.
(
cornell.edu [PDF]). - ↑ Serge Lang: Algebra (= Graduate Texts in Mathematics. Nr. 211). Überarbeitete 3. Auflage. Springer-Verlag, New York 2002, ISBN 0-387-95385-X, S. 821.
- ↑ Michael Hutchings: Introduction to spectral sequences. 28. April 2011
(
berkeley.edu [PDF]. - ↑ Michael Hutchings: Introduction to spectral sequences. 28. April 2011
(
berkeley.edu [PDF]). - ↑ Michael Hutchings: Introduction to spectral sequences. 28. April 2011
(
berkeley.edu [PDF]). - ↑ Serge Lang: Algebra (= Graduate Texts in Mathematics. Nr. 211). Überarbeitete 3. Auflage. Springer-Verlag, New York 2002, ISBN 0-387-95385-X, S. 821.
- ↑ Allen Hatcher: Algebraic Topology - Spectral Sequences. 2001, Kap. 5.
- ↑ Saunders Mac Lane: Homology (= Classics in Mathematics). Nachdruck der 1975 Auflage. Springer-Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-540-58662-8, S. 322.
- ↑ Charles A. Weibel: An introduction to homological algebra (= Cambridge studies in advanced mathematics. Nr. 38). Cambridge University Press, 1994, ISBN 0-521-43500-5, S. 128.
- ↑ John McCleary: A User's Guide to Spectral Sequences (= Cambridge studies in advanced mathematics. Nr. 58). 2. Auflage. Cambridge University Press, 2001, ISBN 0-521-56759-9, Kap. 5–6.
- ↑ Serge Lang: Algebra (= Graduate Texts in Mathematics. Nr. 211). Überarbeitete 3. Auflage. Springer-Verlag, New York 2002, ISBN 0-387-95385-X, S. 821.
- Hochspringen nach: 1 2 Charles A. Weibel: An introduction to homological algebra (= Cambridge studies in advanced mathematics. Nr. 38). Cambridge University Press, 1994, ISBN 0-521-43500-5, S. 150–15.
- ↑Tilman Bauer: Homologische Algebra und Gruppenkohomologie. Vorlesungsskript Wintersemester 2004/05. Universität Münster, 18. Juni 2008, S. 83.
- ↑ Charles A. Weibel: An introduction to homological algebra (= Cambridge studies in advanced mathematics. Nr. 38). Cambridge University Press, 1994, ISBN 0-521-43500-5, S. 195.
- ↑ Tilman Bauer: Homologische Algebra und Gruppenkohomologie. Vorlesungsskript Wintersemester 2004/05. Universität Münster, 18. Juni 2008, S. 88 (überarbeitete Fassung).
- ↑ John McCleary: A User's Guide to Spectral Sequences (= Cambridge studies in advanced mathematics. Nr. 58). 2. Auflage. Cambridge University Press, 2001, ISBN 0-521-56759-9, S. 496.
- ↑ George W. Whitehead: Elements of Homotopy Theory (= Graduate Texts in Mathematics. Nr. 61). Springer-Verlag, New York 1978, ISBN 0-387-90336-4, Abschnitt XIII.6.
- ↑ M. F. Atiyah, F. Hirzebruch: Vector bundles and homogeneous spaces. In: Carl B. Allendoerfer (Hrsg.):
Differential Geometry (= Proceedings of Symposia in Pure Mathematics. Nr. 3).
American Mathematical Society, 1961, LCCN
62-005289, S. 7–38. - ↑ C. R. F. Maunder: The spectral sequence of an extraordinary cohomology theory. In:
Mathematical Proceedings of the Cambridge Philosophical Society. Band 59, Nr. 3, Juli 1963,
ISSN
0305-0041,
S. 567–574. - ↑ Daniel Grady, Hisham Sati: Spectral sequences in smooth generalized cohomology. 11. Mai 2016,
arxiv:
1605.03444v1. - ↑ John McCleary: A User's Guide to Spectral Sequences (= Cambridge studies in advanced mathematics. Nr. 58). 2. Auflage. Cambridge University Press, 2001, ISBN 0-521-56759-9, Kap. 7–8.
- ↑ John McCleary: A User's Guide to Spectral Sequences (= Cambridge studies in advanced mathematics. Nr. 58). 2. Auflage. Cambridge University Press, 2001, ISBN 0-521-56759-9, Kap. 9.


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Datum der letzten Änderung: Jena, den: 22.09. 2026