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Hawker Siddeley Group



Hawker Hurricane
Hurricane 7b
06.11.1935 Jagdflugzeug;
Versionen 
Hurricane MkI 
Hurricane Mk.IA 
Hurricane Mk.IB 
Hurricane Mk.IC 
Hurricane Mk.IIC4 integrierte MK
Hurricane Mk.IIC 
Hurricane Mk.XIIA 
Die Anfänge der Hurricane lassen sich bis in das Jahr 1933 zurückverfolgen. Aus der Hawker Fury wurde ein Eindecker-Jagdflugzeug entwickelt.
Noch im Jahre 1936 bestellte die RAF die ersten 600 Exemplare, obwohl das erste Serienmodell erst im Oktober 1937 geflogen ist.
Insgesamt sind 14 231 maschinen in 19 Versionen und Unterversionen gebaut worden. In England war die Firma Gloster am Serienbau beteiligt. Lizenzfertigung in Kanada und Jugoslawien.
Die Maschinen waren bis nach 1947 im aktiven Einsatz.
 
Hawker Sea Hurricane Jagd- und Jagdbombenflugzeug;
Versionen 
Sea Hurricane Mk.IATrägerversion; 8 × Browning-MG
Sea Hurricane Mk.IBgeeignet für den Trägereinsatz und als Katapultjäger
Sea Hurricane Mk.ICTrägerversion; 4 × 20-mm-MK
Sea Hurricane Mk.IICTrägerversion; Merlin-20-Motor
CatafighterKatapultversion für Handelsschiffe zum Abfangen der Fernbomber
Sea Hurricane Mk.XIIATrägerversion; Packard Merlin-29-Motor; Fertigung in Kanada
Erster Jagdeinsitzer der britischen Marine in Eindeckerbauweise. Alle als Sea Hurricane bezeichneten Maschinen entstanden als Umbauten aus der laufenden Serienproduktion.
Insgesamt entstanden bis August 1943 800 Maschinen. Haupteinsatzgebiete waren der Atlantik, Mittelmeer und das Nordpolarmeer.
 
Hawker Typoon 24.02.1943 Jagdbomber
Versionen 
Mk. IPrototyp
Mk. IASerienausführung
Im Projekt F 18/37 als Nachfolger der Hurricane mit 20% höheren Leistungen gefordert. Es flogen noch keine Serien-Hurricane.
 
Hawker Tempest 24.02.1942 Mehrzweckflugzeug;
Versionen 
Mk. Iein Prototyp; Kennung: HM 599
Mk. IIIzwei Prototypen; Kennung: LA 610 und LA 614 mit Rolls-Royce-Griffin IIB-Triebwerk. Keine Serie
Mk. IVder Prototyp LA 610 wurde mit einem Rolls-Royce-Griffin 61-Triebwerk ausgerüstet. Keine Serie
Mk. VI09.05. 1944; letzte Serienversion mit Sabre V-720-kW-Triebwerk; 142 Maschinen
Entwickelt als Nachfolger der Typoon. Sie kam in der Enphase des zweiten Weltkrieges noch zum Einsatz. Auf das Konto von Tempest-Piloten kommt unter anderem der Abschuss von 683 Flügelbomben V-1.
Bis in die fünfziger Jahre war die Maschiene bei der RAF im Einsatz.
 
Hawker Siddeley D.H.106 Comet
Comet 1

Versionsübersicht
27.06.1949 Verkehrsflugzeug;
Die DH 106 war das erste Strahlverkehrsflugzeug der Welt.
Ursprünglich von de Havilland als DH-106 entwickeltes Strahlverkehrsflugzeug.
Die Maschine blieb bis 1980 im zivilen und 1997 im militärischen Einsatz.
 
Hawker Siddeley Argosy 08.01.1959 Transportflugzeug;
Versionen: 
Argosy 650 Serie 1001960 in zehn Exemplaren für BEA und Export in die USA
Argosy 650 Serie 2001964 Kombi-Version,mit leichterem Tragwerk , 6 Maschinen für BEA
Argosy 650 Serie 2201965 wie 200 mit stärkeren Triebwerken Dart Mk 532/1 je 2 230 PS
Argosy C.Mk.11961 aus der 100 abgeleitetes Militärflugzeug, mit Radar
Argosy 650Bezeichnung der zivilen Version in den USA
Argosy 660Bezeichnung der militarischen Version in den USA
Mitte der 1950-er Jahre wurde ein Verkehrsflugzeug als Ablösung für die 'Hastings'-Maschinen gefordert. Angenommen wurde ein Projekt von Armstrong-Whitworth. Das Konzept wurde gewählt um sperrige Lasten aufnehmen zu können und diese auch im Flug abzusetzen. Ab 1956 wurden 56 Einheiten an die RAF geliefert standen bis 1975 im aktiven Einsatz.
 
Hawker Siddeley Hunter
20.07.1951 Jagdflugzeug
Versionen 
P-1067erster Prototyp, noch mit Nene-Triebwerken
F.Mk.41 x Rolls Royce »Avon« 113, 115 oder 121. Erste Serienflugzeuge für Großbritannien, Belgien und die Niederlande.
F.Mk.61 x Rolls Royce »Avon« 203 mit 4540 kg. Weiterentwicklung für Irak, Libanon und Jordanien sowie für Großbritannien, Belgien und die Niederlande.
T.Mk.7Übungsflugzeug mit zwei Sitzen nebeneinander für Großbritannien und die Niederlande.
T.Mk.8Marineausführung der Mk. 7 für Großbritannien.
F.(G.A.) Mk.9Einsitziges Erdkampfflugzeug für Großbritannien und britische Kolonien; entwickelt aus dem Jagdeinsitzer F. Mk. 6.
F.R.Mk.10Aufklärungsversion mit Luftbildausrüstung: entwickelt aus F. Mk. 6.
G.A.Mk.11Erdkampfübungsflugzeug der britischen Marine, abgeleitet von F. Mk. 4.
Mk.12Zweisitzige Ausführung der Mk. 6 mit Bremsschirm. Versuche im Rahmen der TSR-Entwicklung
Mk.50Ausführung der Mk. 4 für Schweden.
Mk.51Ausführung der Mk. 4 für Dänemark.
Mk.52Ausführung der Mk. 4 für Peru.
Mk.53Ausführung der Mk. 7 für Dänemark.
Mk.54Ausführung der Mk. 9 für Kuweit.
Mk.56Ausführung der Mk. 6 als Erdkampfflugzeug für Indien.
Mk.58Ausführung der Mk. 6 als Erdkampfflugzeug für die Schweiz.
Mk.59Ausführung der Mk. 6 für Irak.
T.Mk.62Ausführung der Mk. 7 für Peru.
T.Mk.66Übungsflugzeug für Indien.
T.Mk.66AVorführungsflugzeug, wie Mk. 66.
T.Mk.66BAusführung für Jordanien.
T.Mk.67Ausführung der Mk. 66 für Kuweit.
T.Mk.69 Übungsflugzeug für Irak.
FGA.Mk.70/70AExportmodell der FGA.Mk.9 für den Libanon, 4/6 umgerüstet
FGA.Mk.71Exportmodell der FGA.Mk.9 für die Fuerza Aérea de Chile (FACh), 28 umgerüstet
FR.71AExportmodell der FR.Mk.10 für die FACh, 6 umgerüstet
T.Mk.72zweisitziger Trainer für die FACh, 5 umgerüstete T.Mk.66
FGA.73/73A/73BExportmodell der F.(G.A.)Mk.9 für Jordanien, 8/12/3 umgerüstet
FGA.74Exportmodell der FGA.Mk.9 für die Republic of Singapore Air Force (RSAF), 12 umgerüstet
FR.74A/74BExportmodell der FR.Mk.10 für die RSAF, 4/22 umgerüstet
T.Mk.75/75Azweisitziger Trainer für die RSAF, 4/5 umgerüstete T.Mk.66 (eine 75A ging bereits vor Auslieferung verloren)
FGA.Mk.76Exportmodell der F.(G.A.)Mk.9 für Abu Dhabi , 7 umgerüstet
FR.Mk.76AExportmodell der F.R.Mk.10 für Abu Dhabi, 3 umgerüstet
T.Mk.77zweisitziger Trainer für Abu Dhabi, 2 umgerüstete T.Mk.7
FGA.Mk.78Exportmodell der F.(G.A.)Mk.9 für Katar, 3 umgerüstet
T.Mk.79zweisitziger Trainer für Katar, 1 umgerüstete T.Mk.7
FGA.Mk.80Exportmodell von F.(G.A.)Mk.9 für Kenia, 4 umgerüstet
T.Mk.81zweisitziger Trainer für Kenia, 2 umgerüstete T.Mk.7
Die Entwicklung begann um 1950. Gemäß einer Forderung des Ministry of Defense sollte der neue Abfangjäger schon mit einem kurzen Feuerstoß seiner Maschinenkanonen einen sowjetischen Bomber zum Absturz bringen können. Die ersten Serienflugzeuge wurden am 31.07.1957 bei der RAF in Dienst gestellt. Die Serienproduktion endete 1962 nach über 2.000 produzierten Maschinen. Aufgrund von Exportbestellungen wurden 1971 nochmals 35 Maschinen produziert.
Im Stechflug erreichte die Hunter Überschallgeschwindigkeit.
Die Niederlanden und Belgien fertugten die Maschine in Lizenz.
Als Kampfaufklärer FR10 diente die Hunter bis Anfang der 1970er Jahre bei der RAF in Deutschland; bis auf einige Schul- und Testmaschinen wurde die Hunter 1980 bei der RAF außer Dienst gestellt.
2014 stand die Hunter nur noch im Libanon im Truppendienst: Drei FGA Mk.70A und ein Trainer T.Mk.66C.
Im Ursprungsland wurden Hunter 2012 erneut zu militärischen Zwecken verwendet. Die Firma Hawker Hunter Aviation flog im Frühjahr des Jahres, zunächst versuchsweise, im Auftrag der Royal Navy Flugzieldarstellung von der Royal Naval Air Station Yeovilton aus mit Hunter Mk.58 und T.8.
 
Hawker Siddeley HS P.1127


24.11.1960 Experimentalflugzeug;
Das Flugzeug wurde zur praktischen Erprobung und Lösung des Senkrechtstrarts und -landung genutzt. Der erste Fesselflug fand am 21.10.1960 statt.
Das Flugzeug hat nur ein Triebwerk mit vier Triebwerksdüsen. Durch Ablenkung des gesamten Triebwerkschubs vertikal nach unten, horizontal nach hinten oder in jede beliebige Zwischenrichtung erreicht der Pilot den senkrechten Steilflug, den Schwebeflug oder den aerodynamischen Flug.
Die vier Düsen sind durch Wellen und Ketten miteinander verbunden. Die Schwenkung abwärts oder horizontal oder in eine beliebige Zwischenstellung besorgt ein Luftmotor.
Im Schwebeflug und bei niedrigen Fluggeschwindigkeiten geschieht die Steuerung durch ein Steuerdüsensystem, da die aerodynamischen Steuerflächen unwirksam sind; sie werden nämlich nicht angeströmt. Im Rumpfbug, im Rumpfheck und in den Flügelspitzen befinden sich abwärts gerichtete Steuerdüsen für Nickund Rollwinkelsteuerung. Im Leitwerk sind seitwärts gerichtete Steuerdüsen zur Lenkung um die Hochachse angebracht. Ende 1961 erreichte der Prototyp die Schallgeschwindigkeit.
Es wurden 6 Prototypen (HS Kestrel F(GA)1) gebaut.
HS P.1172 VTOL-Experimentalflugzeug
Besatzung 1;
Triebwerk 1 × ZTL Bristol Siddeley Pegasus 5 mit 7 000 kp Schub
 
Hawker Siddeley HS Kestrel F(GA)1 Testflugzeuge;
Weiterentwickung der P.1127 zur Verwendung als Jäger und Jagdbomber.
Getestet wurde in einer trinalionalen Staffel Großbritannien, BR Deutschland und den USA.
Es entstanden 9 Vorserienmachinen für den Harrier.
 
Hawker Siddeley HS-125 Geschäftsflugzeug
Hawker Siddeley HS 801 Nimrod
23.Mai 1967 Seeüberwachungs- und U-Boot-Abwehrflugzeug
Versionen: 
MR.Mk.1erste Serie gefertigt 46 Maschinen bis Oktober 1972
MR.Mk.2modernisierte Version auf Basis der Comet2, verbesserte Nachrichten- und Funkmeßtechnik
AEW Mk.III1977, auf Basis der Comet4; Führungszentrale zur Luftraumkontrolle und Seenotrettung;
Triebwerke: RR RB 168-20 Spey Mk.250 je 54 kN Standschub
R.Mk..1 aus der 'Comet 2' abgeleitete ECM-Version ohne MAD-Ausleger am Rumpfheck
Nimrod EAW Frühwarnflugzeug
MRA.4(26.08.2004)Aufklärungs- U-Boot-Abwehrflugzeug
Auf Basis der Comet4C als Nachfolger für der Avro 696 Shackelton für das Küstenkommando der RAF entwickelt. Die Maschine erhielt ein verändertes Tragwerk, einen verkürzten Rumpf, der in einem Hecksteiß ausläuft.
Bereits im Sommer in die Truppenerprobung aufgenommen.
HS.801 'Nimrod'
Besatzung: 11 Mann;
Triebwerk: 4 × Rolls-Royce 'Spey' RB.168-20 mit je 5 440 kp Standschub;
Spannweite: 35,02 m; Länge: 38,74 m; Höhe: 9,15 m;
max. Startmasse: 75 000 kg;
 
Hawker Siddeley Harrier

Harrier T.Mk.4 in Le Bourget
01.04.1969 Jagdbomber;
Versionen: 
P.1127Prototyp
Kestrel F(GA)11963; 9 Prototypen
P.1154Prototyp
Harrier Mk.1/GR.1erste Serienversion bis 1976 bei der RAF im Einsatz
T.21969 Tainer zur Mk.1
Mk.1A/GR.1A 
T.2A1969 Tainer zur Mk.1A
Mk.3 
AV-8AVersion für die US-Marienes
TAV-8ATrainerversion der 8A
TAV/AV-8SVersionen für Thailand
AV-8B Harrier IIWeiterentwicklung der AV8A gemeinsam mit MDD
GR.9letzte Serienversion für Großbritannien.
Weiterentwicklung der HS Kestrel F(GA)1 Im Februar 1965 wurde der Bau von 6 weiteren Vorserienmaschinen mit der Bezeichnung "Harrier" genehmigt.
Am 01.04.1969 übernahm die RAF die erste Serienmaschine Mk.1. Die USA erwarben mehrere Maschinen für die Marines.
Eigesetzt wird die Maschine in Großbritannien, Italien, Spanien, USA, Thailand.
Nach der Bekanntgabe von umfangreichen Kürzungen im britischen Verteidigungshaushalt ist an 24.11.2009 zum letzten Mal ein britischer Harrier geflogen. Im Dezember wurden die Maschinen dann offiziell außer Dienst gestellt.
 


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Datum der letzten Änderung : Jena, den: 19.02. 2019