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Consolidated Vultee Aircraft Corporation



Convair B-32 Dominator
07.09.1942 Bomber;
In Konkurrenz zur Boeing B-29 leitete Convair eine vergrößerte Ausführung der Consolidated B-24 Librator für den Pazifikkrieg ab.
Die Entwicklung begann 1940. Der erste Prototp verfügte noch über das Doppelleitwerk der B-24. Die späteren Prototypen erhielten ein großflächiges Normalleitwerk und eine umfangreiche Bewaffnung mir zwei 20-mm-MK und 14 12,7-mm-MG.
1943 gab die USAAF 13 Vorserienmuster und 1 700 Serienmaschinen in Auftrag.
Die Auslieferung begann im Dezember 1944 zum Einsatz über dem Pazifik.
Mit Kriegsende wurde die sofortige Produktionseinstellung verfügt. Zu diesem Zeitpunkt waren 102 Maschinen in zwei Versionen gefertigt. Sie wurden noch kurze Zeit zur Ausbildung verwendet und dann ausgemustert.
 
Convair B-36 Peacemaker



B-36 als 'fliegender Flugplatz' für ein Strahlflugzeug
08.08. 1946 Bomber;
Versionen 
XB-361.Prototyp
YB-36Produktionsprototyp
B-36Aunbewaffnete Maschinen zur Pilotenschulung, sechs 2 205-kW-Motore
B-26B08.07.1948, erste vollbewaffnete Version mit sechs 2 575 kW-Motoren, später zur D-Version umgerüstet
B-36D26.03.1949, vier zusätzliche Strahltriebwerke
B-36FBomber und Aufklärer, sechs 2 795-kW-Motore und vier TL-Triebwerke
RB-36D18.12.1949 Langstreckenaufklärer aus der D-Version
RB-36Enach dem Schema der D-Version umgerüstete A-Version, stärkere Triebwerke
B-36Hmodifiziertes Cockpit
NB-36HS.N. 51-5712 X-6
B-36Jgrößere Treibstofftanks, verstärktes Fahrwerk
Die Entwicklung dieses schweren Bombers geht auf eine Forderung aus den Kriegsjahren zurück. Nach zahlreichen Versuchen startete der Produktionsprototyp YB-36 am 04.12.1947 zum Erstflug.
Die Forderungen nach einem Kernwaffenträger konnten mit diesem Muster nicht erfüllt werden. So wurden zahlreiche Maschinen als Aufklärer und Experimentalträger umgebaut.
Ab 1956 wurde die militärisch wenig geeignete B-36 von der B-52 abgelöst.
Ab 1955 wurde eine NB-36H gebaut und unter der Bezeichnung X-6 für die Erprobung eines Nuklearantriebes in der Luftfahrt getestet.
Convair 240 16.03.1947 Verkehrsflugzeug;
Versionen 
C-131Sanitätsausführung mit großer Ladeluke; geeignet für 37 sitzende oder 27 liegende Patienten
C-131BFliegendes laboratoriumzur erprobung von elektronischen Ausrüstungen
T-29 Aohne Druckkabine, aber mit Sauerstoffeinrichtung zur Ausbildung in großen Höhen
T-29 Baus der T-29 A abgeleitet mit Druckkabine und größeren Kraftstofftanks
T-29 CWie T-29 B aber stärkere Motore
VT-29 Emit Kabineneinrichtung als Reiseflugzeug für Stabspersonal
Die Maschine sollte ein leistunsfähiger Ersatz für die Douglas DC-3 werden. Die ersten Serienmaschinen wureden im Februar 1948 ausgeliefert.
Convair 340
CV-340 der Lufthansa
5.10.1951 Verkehrsflugzeug;
Versionen 
VC-131 DMilitärtransporter
TC-131 EAusbildungsflugzeug für die strategischen Luftstreitkräfte
NC-131 HAusbildungsflugzeug für die Luftstreitkräfte (TIFS)
R-4 Y-1 ZReiseflugzeug der US-Marine.
Ableitung aus der CV-240 mit einer größeren Spannweite und einem um 1,36 m verlängerten Rumpf.
Convair F-102A Delta Dagger
F-102A Prototyp
24.10. 1953 Abfangjäger;
Versionen 
YF-1021953; Prototyp
YF-102A20.12. 1954; Prototyp erreicht schon beim Erstflug Mach 1,2
F-102A875 Serienmaschinen
TF-102AEinsatztrainer 63 Maschinen; reduzierte Ausrüstung
F-102Bgeplante Weiterentwicklung; als YF-106A
PQM-102unbamannte Drohne zur Zieldarstellung
Die Maschine entstand auf Basis der 1948 entwickelten und später aufgegebenen XF-92A. Der erste Prototyp YF-102 verfügte noch nicht über eine nach der Flächenregel gestallteten Rumpf.
Die F-102A war das erste Flugzeug der USA mit einer reinen Raketenbewaffnung, allerdings führte sie die Waffen nicht als Außenlast sondern in einem Rumpfschacht.
Das letzte Flugzeug wurde 1977 in den USA außer Dienst gestellt. Eingesetzt wurde die Maschine von der US-Air Force und der Air National Guard sowie von der Türkei und Griechenland.
Convair XFY-1 Pogo

.08. 1954 Experimentalflugzeug;
Die Maschine entstand im Ergebnis des Hummingbird Project von Navy und Air Force. Die XFY-1 ging aus derselben Ausschreibung wie die XFV-1 hervor, daher die zahlreichen Gemeinsamkeiten der beiden Entwürfe: Triebwerk, Propeller, Kippsitz und kleine Schwenkräder am Tragwerk für den vertikalen Betrieb lagen beiden Konzepten zugrunde. Der von Convair vorgeschlagene Schwanzstarter war aber viel gedrungener. Große Deltatragflächen waren mit je einer mächtigen Ober- und Unterflosse im Heck gepaart, deren Hinterkanten die Seitenruder bildeten. In einer riesigen Abstellhalle führte man rund 280 Fesselflüge durch, bevor die XFY im August 1954 zum ersten freien Flug startete. Im November desselben Jahres folgten die erste Transition zum flächengestützten Flug und umgekehrt. Das Programm wurde 1955 aufgegeben, weil keinerlei Aussicht bestand, daß das Fluggerät jemals die Leistung der damaligen strahlgetriebenen Jagdflugzeuge erreichen würde.

XFY-1
Spannweite: 8,43 m;
Länge: 10,66 m;
Triebwerk: 1 × PTL Allison YT-40-A-6 mit 5 294 kW;
Startgewicht 7 371 kg;
Höchtgeschwindigkeit: 980 km/h in 15 000 Fuß:
 
Convair 440 Metropolitan 6.10. 1955 Verkehrsflgzeug
Verbesserte Ausführung der CV-340 mit stärkeren Triebwerken und verbesserter Schallisolierung der Einbau eines Bugradars war vorgesehen.
 
Convair 580 1955 Verkehrsflgzeug
Versionen 
CV-5401955; bei Napier & Sons Ltd. mit Eland NE1.1-Triebwerken ausgerüstet.
CV-58019.01.1960; Aus der Zelle der CV-240 mit RR Allison 501-D-13-Triebwerken
CV-60020.05.1965; Zelle der CV-240
CV-64022.12.1965; Zelle der CV-340/440; RR Dart 542-Triebwerke
Mit der CV-580 begann ein Umbauprogramm der 240/330/440. Untersuchungen der Zellen hatten eine voraussichliche Lebensdauer von 60 000 Stunden ergeben.
Auf Initiative verschiedener Triebwerkshersteller wurden die Maschinen auf PTL-Triebwerke umgerüstet.
Die Version CV-600 entstand auf Initiative von General Dynamics und Rolls Royce.
Convair B-58 Hustler
11.Nov.1956 strategischer Überschallomber.
Am 10.05.1961 gewann die Maschine die Blériot-Trophäe für das erste Flugzeug, das 30 min lang mehr als 2.000 km/h flog. Bis zur Einführung der B-1 einziger Überschallbomber der USAF.
Gebaut wurden 30 Prototypen und 86 Serienflugzeuge für das SAC. 1970 wurden die Maschinen aus dem aktiven Dienst genommen.
Convair CV-880
07.01.1959 Verkehrsflugzeug;
Versionen 
CV-880Langstreckenversion
CV-880M(Modell 31) Langstreckenversion; größerer Kraftstoffvorrat
Entwickelt nach den spezifischen Forderungen von American Airlines für ein Flugzeug mit einer Passagierkapazität von 96 bis 121 Sitzen.
Die Maschine entstand in direkter Konkurrenz zur Boeing 707 und der Douglas DC-8. Die herstellerinterne Bezeichnung lautete Modell 22. Zum Zeitpunkt des Erstfluges hatte sich die Bezeichnung über CV-600 schon in CV-880 geändert.
Die lange Entwicklungs- und Erprobungszeit führten zu Stornierungen bei Kundenaufträgen, insgesammt konnte nur 55 Maschinen beider Versionen verkauft werden.
Convair CV-990
24.01.1961 Verkehrsflugzeug;
Versionen 
CV-990(Modell 30) Langstreckenversion
CV-990AKrügerklappen; überarbeitete Gondelträger
Weiterentwicklung der wenig erfolgreichen CV-880. Die Erprobung offenbarte jedoch ernsthafte Mängel. Die vorgesehene Geschwindigkeit von M 0,91 konnte nicht erreicht werden, da ab 650 km/h an den Tragflächen starke Flattererscheinungen auftraten. Gegenüber der CV-880 wurde der Rumpf um 3,01 m verlängert, damit konnte die Forderung nach einer höheren Passagierkapzität erfüllt werden.
Zu den Neuerungen gehörten ZTL-Triebwerke, über die gesamte Spannweite reichende Vorflügel, kegelförmige Behälter an den Abströmkanten zur Minderung des Widerstandes bei schallnahen Geschwindigkeiten.


 
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Datum der letzten Änderung:  Jena, den: 17.11. 2018